Neue Ordnung für die Kristallmodelle: Studierende unterstützen die Aufbereitung wichtiger Lehrmaterialien

Die hölzernen Kristallformmodelle sind ein wichtiges Lehrmittel am Geowissenschaftlichen Institut. Besonders in den ersten Semestern helfen sie dabei, ein Verständnis für die verschiedenen Kristallsysteme und ihre Symmetrien zu entwickeln und die oft abstrakten Inhalte der Kristallographie anschaulich zu machen. Gerade deshalb war es uns – Franziska Stecher, Jakob Allmosloechner, Anna Kővari, Daiaana Lukovtseva, Marvin Spoden und Lina-Sophie Hoberg – wichtig, auf die Anfrage von Dr. Rezvaneh Jamaliashtiani nach freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Veranstaltung „Introduction to Crystallography and Mineralogy“ zu reagieren und bei der Neuordnung der Modelle mitzuwirken.

Über einen Zeitraum von zwei Tagen haben wir die umfangreiche Sammlung gemeinsam gesichtet und die Modelle wieder als nutzbares Lehrmaterial strukturiert, geordnet nach den einzelnen Kristallsystemen. Aus mehreren gefüllten und unterschiedlich sortierten Behältnissen entstand nach und nach eine klare Zuordnung zu den 32 Kristallklassen – und das deutlich schneller, als wir nach dem ersten Überblick über den Umfang der Aufgabe erwartet hatten. Neben der praktischen Arbeit war es auch spannend, die Vielfalt der Formen noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Wir hoffen, dass die neue Ordnung langfristig erhalten bleibt und weiterhin sorgsam mit dem Material umgegangen wird, sodass eine umfangreiche Neuorganisation in naher Zukunft nicht erneut notwendig wird – auch wenn die gemeinsame Arbeit selbst einen wertvollen Lerneffekt mit sich brachte