Bereichsbild
Kooperationen

Hydrogeochemie und Hydrogeologie

Projekte

Die Forschungsprojekte, die von der Forschungsgruppe Hydrogeochemie und Hydrogeologie im Moment bearbeitet werden:

 

  • Insitu-Mobilisierung von Arsen im Grundwasserleiter

Am Standort Lampertheim-Neuschloss in Hessen wurden durch den Betrieb einer chemischen Fabrik im vorigen Jahrhundert Schadstoffe in den Untergrund eingebracht. Im Rahmen des angewandten Forschungsprojektes der Arbeitsgruppe Hydrogeochemie und Hydrogeologie wurde der Standort umfangreich untersucht und hinsichtlich des Mobilitätsverhaltens von Arsen bewertet (s. abgeschlossene Projekte). Zugleich wurden verschiedene Optionen zum Umgang mit der Altlast diskutiert. Die aktive Mobilisierung von Arsen wurde hierbei als zielführende Methode zur Optimierung der laufenden Pump&Treat-Maßnahme bewertet.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

  • in situ Messung der Konzentration und d13C-Isotopie von Methan (CH4) in Wasser

In diesem Projekt wurde eine neue in situ Methodik zur Bestimmung der Konzentration und d13C-Isotopie von Methan (CH4) in Wasser entwickelt. Methan wird dabei mittels eines Vakuums und eines Membrankontaktors aus dem Wasser extrahiert und durch einen portablen cavity ring-down spectroscopy (CRDS) Analyser (Picarro® G2201-i) analysiert.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

  • As-Problematik in Bangladesch

Das Auswärtige Amt gibt an, dass 663 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberen Wasser haben (Stand 2015). Viele Faktoren können zu einer Trinkwassergefährdung führen. In einigen Ländern stellt Arsen im Trinkwasser ein großes gesundheitliches Risiko dar. Innerhalb des Projekts wurde mit der Universität Dhaka und dem College Ullapara kooperiert. Eine weitere Zusammenarbeiten zum Aufbau einer Datenbank und einer kontinuierlichen Beobachtung As-Konzentration ist geplant.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

 

  • Arsenspezifizierung in der Nordsee:

In diesem Projekt wird die Speziesverteilung von Arsen in natürlichen und anthropogen überprägten Sedimenten der Nordsee erforscht. Hierbei sollen hauptsächlich ein möglicher Einfluss der Verklappung von arsenhaltigen Sedimenten aus dem Hamburger Hafen untersucht werden.

...[mehr zu diesem Projekt]

 

 

Ehemalige Projekte:

Die Forschungsprojekte, die von der Forschungsgruppe Hydrogeochemie und Hydrogeologie in letzter Zeit bearbeitet und abgeschlossen  wurden:

 

  • TiefenReservoirAnalyse und Charakterisierung von der Erdoberfläche (TRACE)

Geothermie ist eine umweltfreundliche Energiequelle, aus der Tag und Nacht wetterunabhängig (grundlastfähig) regenerative, CO2-arme Energie gewonnen werden kann. Allerdings gibt es noch großen Forschungs- und Entwicklungsbedarf um das enorme Potential der tiefen Geothermie angemessen und wirtschaftlich nutzen zu können. Ziel des auf 3 Jahre angelegten und vom BMU geförderten Forschungs- & Entwicklungs-Projekts TRACE ist die Entwicklung einer kostengünstigen geochemischen und isotopischen Methodenkombinationen zur Fündigkeitsabschätzung in den Tiefengeothermie-Projekten Groß-Gerau, Heidelberg und Neuenburg/ Südbaden (Oberrheingraben).

... [mehr zu diesem Projekt]

 

  • Untersuchungen zum reaktiven Transport von Arsen:

Am Standort Lampertheim-Neuschloss in Hessen wurden durch den Betrieb einer chemischen Fabrik im vorigen Jahrhundert Schadstoffe in den Untergrund eingebracht. Im Rahmen des angewandten Forschungsprojektes der Arbeitsgruppe Hydrogeochemie und Hydrogeologie sollte die Grundwasserbelastung mit Arsen im Auftrag der HIM ASG einer unvoreingenommenen Neubewertung unterzogen werden. Zielsetzung der Untersuchungen war es, die in Depots gebundenen Arsenmengen durch neuartige Extraktionsverfahren aufzuschlüsseln, zu bilanzieren und die Gefährdungen für das Grundwasser insbesondere im Hinblick auf die Nutzung des im Abstrom gelegenen Wasserwerks Bürstadt zu beurteilen.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

  • Hydrogeochemische Entwicklung in einem pleistozänen Porengrundwasserleiter beeinflusst durch Leckage:

Auf einem ehemaligen Industriegelände in Nordwestdeutschland wurde der untere quartäre Grundwasserleiter hydrogeologisch und hydrogeochemisch untersucht. Im oberen Grundwasserleiter besteht durch den Betrieb einer chemischen Fabrik ein CKW-Schaden, der seit 10 Jahren saniert wird. Anhand der Daten einer Stichtagsmessung im März 2012 wurde die Grundwasserströmung beider Grundwasserleiter charakterisiert.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

  • Geothermometrie an Quellen in Pocos de Caldas:

Thermalwasserquellen treten an verschiedensten Stellen der Erde mit unterschiedlichen geologischen Hintergründen auf. Die Stadt Poços de Caldas liegt im Norden eines alkalin-vulkanischen Komplexes der vermutlich eine tief erodierte Caldera darstellt. Die magmatischen Gesteine sind ca. 70 Millionen Jahre alt. Das Auftreten von hydrothermalen Quellen spiegelt den erhöhten Wärmefluss dieser Region wider (ca. 38 °C/km). Die Ursache dieses erhöhten Wärmeflusses hängt vermutlich mit der Wärmeproduktion durch radioaktiven Zerfall zusammen, da die Gesteine sehr viel Uran und Thorium enthalten, die lokal auch in abbauwürdigen Konzentrationen vorliegen.

... [mehr zu diesem Projekt]

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 14.02.2017
zum Seitenanfang/up